Landesliga Hammonia: UH schlägt TBS Pinneberg 4:1


Die letzten drei Begegnungen verlor UH-Adler ohne einen einzigen Treffer zu setzen und war nun gegen TBS Pinneberg im Zugzwang, um nicht weiter in untere Tabellen-Regionen abzusacken. Die Herausforderung gelang. Am Ende stand ein 4:1 zu Buche, das mit Sicherheit zu hoch ausgefallen war. UH-Trainer Holger Hanssen war’s egal: „Irgendwann mussten wir ja mal wieder gewinnen“, freute er sich nach dem Schlusspfiff.

Der Gegner von der Müssentwiete wartet nun bereits seit sechs Spielen auf einen Sieg (viermal Remis) und hat mit aktuell 26 Zählern (Platz Neun) nur noch einen Punkt Vorsprung auf UH-Adler.

Halbzeit Eins stand ganz im Zeichen der Gastgeber, die bereits nach 120 Sekunden einen Lattenschuss von Tamer Dönmez zu verzeichnen hatten. TBS wirkte wenig inspiriert und ließ die Partie mehr über sich ergehen, als konstruktiv daran teilzunehmen. Auch nach 27 Minuten hatte UH Pech, als Ayke Yesiltac rechts im Gästestrafraum nur den kurzen Pfosten traf. Drei Minuten später wurde ein Kopfballtreffer von Adem Ismajli wegen Abseits nicht anerkannt.
TBS Coach Haris Tahirovic reagierte und wechselte bereits nach 35 Minuten zweimal aus. Ruben Drobo-Ampem ersetzte auf der Sechs Youngster Berkay Kilinc und Fatih Ertürk kam für Roberto Rodriguez auf der rechten Seite.

Für den mehr als überraschenden Führungstreffer der Gäste sorgte dann aber Sonay Hayran, der zwei Minuten vor der Pause seine blitzsaubere Freistoßtechnik zeigte und unhaltbar aus 22 Metern in die Maschen traf. Leandro Indulto rettete dann noch unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff gegen einen Schuss von Wojciech Krauze auf der Torlinie.
Verändertes Bild dann nach dem Seitenwechsel. TBS übernahm plötzlich das Kommando und agierte nun wesentlich zielstrebiger als zuvor. Das 0:2 lag in der Luft. Doch Wojziech Krauze (49./59.) und auch Bilel Ouerfelli (50.) vergaben beste Chancen, wobei auch der gute UH-Keeper Jo-Daniel Krohn seine Mannschaft im Spiel hielt.

Genauso aus dem Nichts wie der TBS Führungstreffer gelang Adem Ismajli nach 63 Minuten der Ausgleich für die Hausherren. Vier Minuten danach nutzte Tim Sobek Turbulenzen im Abwehrverbund der Pinneberger und markierte mit einem platzierten Schuss aus 18 Metern das 2:1.
Nach feinem Zuspiel von Sören Seifert in den Lauf von Ismajli ließ sich dieser die Chance nicht nehmen und erhöhte gegen einen zu spät aus seinem Tor gekommenen Keeper Semir Svraka auf 3:1 (75.). Damit waren die Messen gelesen, auch wenn die Gäste nie aufgaben, aber nichts Zählbares mehr zu Stande brachten. Ayke Yesiltac traf kurz vor Ende der Partie zum Endstand und machte so den höchsten UH-Saisonsieg perfekt.







hvp

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