
Am Donnerstagabend fand in der Hamburger Alt-Herren-Staffel AA2 noch ein Wiederholungsspiel statt: Der TuS Hamburg gastierte beim Schlusslicht Post SV, gewann mit 2:0 und kletterte dadurch mit nun 26 Punkten noch vom elften auf den neunten Platz, was gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt war. Im Gegenzug rutschte der SC Union 03 (23 Zähler) noch vom rettenden zehnten auf den vorletzten Rang ab und steigt nun ab.
Bitter für die „Jonier“ – aber wie war es überhaupt dazu gekommen, dass die Partie zwischen den Postlern (standen längst als Absteiger fest) und den Borgfeldern erst Mitte Juni ausgetragen wurde, nachdem der eigentliche letzte Spieltag dieser Staffel bereits Anfang Juni anstand? Laut Spielplan sollten die Postler den TuS Hamburg bereits am 22. April empfangen – doch nachdem ein TuS-Betreuer kurz vor dem Spiel plötzlich und unerwartet verstorben war, hatten die Borgfelder kurzfristig mitgeteilt, dass sie nicht spielen könnten. Obwohl die Postler einer Spielverlegung zustimmten, sich beide Vereine auf den 10. Mai als Nachholtermin einigten und dies auch dem Hamburger Fußball-Verband mitteilten, wies der HFV-Spielausschuss den Antrag auf Spielverlegung am 27. April aufgrund einer Fristversäumnis der Borgfelder zurück und wertete die Partie mit einem kampflosen 3:0-Sieg für die Postler. Dagegen legten die TuS-Verantwortlichen Beschwerde ein und dieser gab das HFV-Verbandsgericht am 6. Juni statt.
(JSp)