
Am 13. Tag des Jahres 2021 gab es die erste Nachricht auf der facebook-Seite des Hamburger Oberligisten TuS Dassendorf, die gleich eine positive war: „Der Pokalheld bleibt in Dasse“, gaben die TuS-Verantwortlichen am Mittwochnachmittag bekannt und meinten damit, dass Kristof Kurczynski (30) seinen Vertrag am Wendelweg verlängert hat. Über die Laufzeit des neuen Kontrakts für den Stürmer, der sich den Beinamen „Pokalheld“ am 25. Mai 2019 verdient hatte, als er in der Nachspielzeit des Oddset-Pokal-Endspiels gegen den FC Eintracht Norderstedt den 2:1-Siegtreffer erzielte, wurde nicht genannt.
Im Sommer 2014 war Kurczynski vom SV Curslack-Neuengamme zum Nachbarn Dassendorf, der damals gerade als Oberliga-Aufsteiger Hamburger Meister geworden war, gewechselt. Seither absolvierte er 182 Spiele, in denen er 73 Tore erzielte. „Weitere werden folgen, denn ein Ende dieser Liebesbeziehung ist nicht in Sicht“, hieß es auf der facebook-Seite, auf der TuS-Trainer Jean-Pierre Richter wie folgt zitiert wurde: „Ich freue mich sehr, mit so einer super Nachricht in das neue Fußball-Jahr starten zu können. Kurczynski ist aufgrund seiner Leistungen eine wichtige Konstante für die zurückliegenden Erfolge und soll dies auch für die zukünftigen sein. Seine Art, Fußball zu spielen, ist für uns wichtig und für jeden Gegner unangenehm zu verteidigen. Dazu tut er der Mannschaft auch als Typ gut und ich freue mich, wenn wir hoffentlich bald wieder gemeinsam auf dem Platz mit einem Ball am Fuß stehen dürfen.“
Kurczynski wurde mit dem Klub aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg in bisher sechs Spielzeiten fünfmal Meister; 2018 und 2019 wurde zudem der Oddset-Pokal gewonnen. Vor seinem einjährigen Engagement bei den Curslackern war der Angreifer sechs Monate bei Sandecja Nowy Sacz in Polen und dreieinhalb Jahre beim FC St. Pauli II aktiv.