
Einen historischen Erfolg hatte am 4. November 2018 der SV Rugenbergen II errungen, indem er Rasensport Uetersen mit einem 3:2 die erste Punktspiel-Niederlage beigebracht hatte. Am Sonntag stand nun das Rückspiel an und die Bönningstedter verloren im Rosenstadion mit 1:2. „Dennoch schlug sich das Team tapfer und sorgte für eine ausgeglichene erste Halbzeit“, hieß es anschließend auf der facebook-Seite des SVR. Rasensport-Co-Trainer Frank Weche zog folgendes Fazit: „Wir haben verdient gewonnen, weil wir über 90 Minuten dominant waren – allerdings haben wir es versäumt, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten.“ Allerdings lobte Weche auch den Gegner: „Die sehr junge Mannschaft von Rugenbergen ist auch jetzt wieder überaus engagiert aufgetreten und hat mitgespielt.“
In der ersten Halbzeit waren Höhepunkte waren rar gesät. „Trotzdem hätten wir in Führung gehen können, ja müssen“, urteilte Weche angesichts von mehreren guten Aktionen auf den Flügeln, bei denen vor allem Philipp Ehlers jedoch glücklos blieb. Auf der Gegenseite hätten allerdings auch die Gäste treffen können, doch Steven Reinhardt und Damian Missias vergaben gute Gelegenheiten. So wurden die Seiten beim Stand von 0:0 gewechselt. Kurz nach der Pause war es dann aber soweit: André Pott köpfte einen Freistoß von Mario Ehlers zum 1:0 ein (50. Minute). Doch den Gästen gelang postwendend der Ausgleich: Steven Reinhardt scheiterte nach einer starken Einzelaktion zunächst noch an Rasensport-Keeper Alexej Schmidt, doch den Abpraller nutzte Dennis Bäthke zum 1:1 (51.).
„Danach waren wir jedoch schnell wieder Herr der Lage“, betonte Weche. In der 67. Minute ging der Meister auch erneut in Führung: Marcel Jobmann nahm einen Pass in die Tiefe auf und gab aus vollem Lauf einen Schuss ab, der noch leicht abgefälscht wurde und zum 2:1 im Netz zappelte. In der Folge gab es noch mehrere gute Chancen für die Hausherren, aus denen sie aber nichts Zählbares machten. So wollte Fynn Laut den Ball nach Jobmanns Vorlage erst annehmen, anstatt aus sechs Metern gleich abzuziehen, was ihm misslang. Dann hatte auch Jobmann noch zweimal Pech: Erst sprang sein aus Nahdistanz abgegebener Schuss nur an den Pfosten, ehe er per Kopf nach einem Eckstoß scheiterte. „Nach einer guten, aber kräftezehrenden Saison ging uns am Ende die Luft aus“, räumten die SVR-Offiziellen via facebook ein.