
Am Sonntag loste der Deutsche Fußball-Bund die Erstrunden-Duelle des DFB-Vereinspokals aus. Dem ASV Bergedorf 85, der in diesem Sommer aus der Oberliga Nord in die neue Oberliga Hamburg abstieg, wurde dabei der MSV Duisburg, der zuletzt den sofortigen Wiederabstieg aus der Ersten in die Zweite Bundesliga nicht verhindern konnte, zugelost.
Die Bergedorfer, die sich als Finalist des Oddset-Pokals für den DFB-Pokal qualifiziert hatten (der Oddset-Pokal-Sieger FC St. Pauli II ist als Zweite Mannschaft im bundesdeutschen Pokal-Wettbewerb nicht startberechtigt), werden am zweiten August-Wochenende (8. bis 10. August) gegen die Duisburger antreten. Bergedorf hat damit sicherlich nicht den sportlich reizvollsten Gegner bekommen – aber die Chancen für die „Elstern“, im „tierischen Duell“ gegen die „Zebras“ zu gewinnen, sind natürlich deutlich höher, als wenn der Erstrunden-Gegner etwa der FC Bayern München (gastiert nun beim Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt) geworden wäre. Im Kader der Duisburger stehen mit Torwart Tom Starke und Defensiv-Spezialist Björn Schlicke zwei ehemalige Akteure des Hamburger SV.
Der HSV wird nun in der Ersten Runde des DFB-Pokals beim Zweitliga-Neuling FC Ingolstadt 04 antreten. Für den Ingolstädter Mittelfeldmann Markus Karl kommt es dabei zum Duell mit seinem Ex-Klub: Von 2005 bis 2007 absolvierte er für die „Rothosen“ fünf Erstliga-Spiele und war 32 Mal für die HSV-Reserve in der Regionalliga am Ball. Während Bergedorf und Duisburg sowie Ingolstadt und der HSV jeweils zum ersten Mal überhaupt in einem Pflichtspiel aufeinander treffen, bekommt es der Zweitligist FC St. Pauli mit seinem letztjährigen Klassen-Rivalen, dem FC Erzgebirge Aue, der zuletzt in die neue Dritte Liga abstieg, zu tun. In der jüngsten Zweitliga-Saison trennten sich beide Teams im Erzgebirge torlos, am Millerntor gewann der Kiez-Klub mit 4:2 gegen Aue. (JSp)