
Am 14. September hatte der FK Nikola Tesla im Rahmen des sechsten Spieltages der Kreisliga 2 einen 2:0-Sieg gegen Standard Alu errungen. Nun wertete das Sportgericht des Hamburger Fußball-Verbandes die Partie in einen 3:0-Sieg für Standard um und gab damit einem Protest des Kreisliga-Neulings gegen die Wertung des Spieles statt.
„Wir hatten Protest eingelegt, weil wir im Internet zufällig gesehen hatten, dass ein Spieler, der bei Nikola Tesla mitgewirkt hat, eigentlich Rot-Gesperrt war“, erklärte Marino Casu auf Nachfrage von SportNord. Der Standard-Trainer ergänzte: „Uns ist nur durch einen Zufall aufgefallen, dass der besagte Tesla-Akteur nicht spielberechtigt war: In unserem Spiel gegen Tesla hat nämlich einer unserer Spieler die Rote Karte gesehen, und auch ein gegnerischer Akteur flog vom Platz. Als wir im Internet nachgeschaut haben und wissen wollten, ob die Länge seiner Sperre schon feststeht, ist uns dann der Tesla-Spieler aufgefallen ...“
Boris Sekulic von Nikola Tesla gab auf Nachfrage von SportNord unumwunden zu: „Wir haben einen Spieler eingesetzt, der Rot-Gesperrt war ... Dass er gesperrt ist, wussten wir nicht, weil das mit dem neuen, elektronischen Postfach damals noch nicht reibungslos funktioniert hat. Wenn wir gewusst hätten, dass der Akteur gesperrt ist, hätten wir ihn natürlich nicht eingesetzt. Nun müssen wir die Umwertung hinnehmen und hoffen, dass uns die drei Punkte nicht fehlen!“ Bei Standard Alu freut man sich über den Sieg am „Grünen Tisch“ – auch wenn Casu in seinem Spielbericht zugegeben hatte, dass Tesla das bessere Team war (siehe unten stehenden Link). (JSp)