
Nachdem am Sonnabend der SC Sperber durch einen 3:1-Sieg nach Elfmeterschießen gegen den HSV Barmbek-Uhlenhorst als erstes Team ins Oddset-Pokal-Viertelfinale einzog (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link), werden am Sonntag in drei Achtelfinal-Partien drei weitere Teams für die Runde der letzten acht ermittelt ...
TuS Holstein Quickborn – SV Halstenbek-Rellingen
Im Holsten-Stadion erwarten zwischen dem TuS Holstein Quickborn, der in der Landesliga Hammonia als Vierter überwintert, und der SV Halstenbek-Rellingen, die in der Hamburg-Liga den 14. Platz einnimmt, alle ein enges Duell. Nicht mitwirken können dabei auf Seiten der Eulenstädter Marvin Beste, Dele Botchway, Benjamin Draeger, Yavuz Kement, Diego Marx, Dennis Obertopp und Sebastian Stoutz. Ebengalls lang ist die Liste der Ausfälle bei den „Baumschülern“, die auf Dennis Gregori, Sasa Kovacevic, Steffen Reimers, Marco Schabacker, Dennis Schultz und ihren zukünftigen Coach Selcuk Turan verzichten müssen. In den letzten Pokal-Duellen setzte sich jeweils HR durch (in der Saison 1990/1991 mit 3:0, 1995/1996 mit 5:2) – wie wird es nun ausgehen?
Der Weg ins Achtelfinale:
TuS Holstein Quickborn
1. Runde: 5:0 gegen TSV Uetersen (Landesliga Hammonia)
2. Runde: 3:0 kampflos beim TSV Heist (Kreisliga 7)
3. Runde: Freilos
4. Runde: 2:0 gegen FC Türkiye (Landesliga Hansa)
SV Halstenbek-Rellingen
1. Runde: 12:0 beim SC Elbgau (Kreisliga 2)
2. Runde: 3:0 gegen den VfL Pinneberg (Hamburg-Liga)
3. Runde: Freilos
4. Runde: 1:0 beim Bramfelder SV (Landesliga Hansa)
SC VW Billstedt 04 – GSK Bergedorf
Für beide Teams ist das Pokal-Duell vor dem Auftakt der Restrunde eine wegweisende Reifeprüfung: Der SC VW Billstedt 04, der in der Landesliga Hansa als Spitzenreiter überwintert, würde mit einem Sieg nicht nur ins Viertelfinale einziehen, sondern auch seine Ansprüche, in der kommenden Saison in der Hamburg-Liga mitwirken zu wollen, untermauern. GSK Bergedorf als Drittletzter jener Hamburg-Liga muss dagegen mit einem Sieg am Öjendorfer Weg seine Ambitionen, den sofortigen Wiederabstieg noch verhindern zu können, untermauern. Mit dem VfL Lohbrügge und SC Europa schalteten die Bergedorfer immerhin schon zwei letztjährige Landesliga-Rivalen aus – doch Billstedt dürfte stärker sein ...
Der Weg ins Achtelfinale:
SC VW Billstedt 04
1. Runde: 6:1 beim SV Hamwarde (Kreisliga 3)
2. Runde: 4:1 bei Atlantik 97 (Bezirksliga Ost)
3. Runde: 4:2 beim MSV Hamburg (Bezirksliga Ost)
4. Runde: 3:0 beim SV Wilhelmsburg (Landesliga Hansa)
GSK Bergedorf
1. Runde: 3:1 beim Willinghusener SC (Bezirksliga Ost)
2. Runde: 3:1 nach Verlängerung beim VfL Lohbrügge (Landesliga Hansa)
3. Runde: 2:0 beim Walddörfer SV (Kreisliga 6)
4. Runde: 3:1 beim SC Europa (Landesliga Hansa)
FSV Geesthacht 07 – SV Curslack-Neuengamme
Natürlich ist der FSV Geesthacht als Dritter der Bezirksliga Ost gegen den Hamburg-Liga-Zehnten SV Curslack-Neuengamme nur Außenseiter – doch nachdem gerade am gestrigen Sonnabend der SC Sperber aus der Bezirksliga Nord den zwei Klassen höher spielenden HSV Barmbek-Uhlenhorst eliminierte, gibt es ein gutes Beispiel dafür, dass im Pokal in einer Partie, an einem Tag, vieles möglich ist! Folglich dürfte das Team von FSV-Trainer Henrik Voigt im heimischen Stadion an der Berliner Straße voll motiviert zu Werke gehen, um als zweiter Bezirksligist nach Sperber ins Viertelfinale einzuziehen. Wird die Elf von SVCN-Coach Torsten Henke ihre Sache besser machen als BU?
Der Weg ins Achtelfinale:
FSV Geesthacht 07
1. Runde: 5:0 beim SC Eilbek (Kreisliga 6)
2. Runde: 6:2 beim Ahrensburger TSV (Kreisliga 6)
3. Runde: Freilos
4. Runde: 3:2 nach Verlängerung gegen SV Lieth (Bezirksliga West)
SV Curslack-Neuengamme
1. Runde: 17:0 beim TSV Gülzow (Kreisklasse 1)
2. Runde: 8:7 nach Elfmeterschießen beim Oststeinbeker SV (Landesliga Hansa)
3. Runde: 4:0 gegen SC Condor (Hamburg-Liga)
4. Runde: 3:1 beim Post SV (Bezirksliga Nord)