Bezirksliga West: Bruckmann erlegt Hörnerkirchen


Die meisten Bäume waren noch voller Blätter und die Temperaturen deutlich höher, als der Hetlinger MTV letztmals ein Bezirksliga-Spiel gewann. Auf den am Sonntag, 8. September errungenen 2:1-Sieg gegen den SC Sternschanze II (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link) folgten zwei Niederlagen, zwei Unentschieden und zwei Spielabsagen, ehe das Team aus dem Deichstadion wieder Grund zum Jubeln hatte: Am Sonntag triumphierte es beim Neuling SV Hörnerkirchen mit 3:0. „Absolut verdient“, wie HMTV-Trainer Patrick Bethke betonte. Auch SVH-Coach Jürgen Kohnagel, der kurz vor dem Spiel aus seinem Herbsturlaub zurückgekehrt war, nannte das Ergebnis verdient.

Auf dem Rasenplatz am Schulweg in Brande-Hörnerkirchen, der auch deshalb gut bespielbar war, weil die SVH-Verantwortlichen die vorherige Kreisliga-Partie ihres Reserve-Teams gegen den Heidgrabener SV II abgesagt hatten, besaßen die Gäste von Beginn an klare Vorteile: „Wir haben die Aufgabe von der ersten bis zur letzten Minute bravourös gelöst“, urteilte Bethke. Bereits in der siebten Minute gingen die Hetlinger in Front: Als Noyan Isik, der erstmals in vorderster Front agierte, einen Einwurf per Kopf verlängerte, ließ SVH-Keeper Marc Schikowski den Ball direkt vor die Füße von Jan-Luca Bruckmann fallen, der einschob – 0:1.

In der Folge waren die Gäste stets Herr der Lage. HMTV-Torwart Lasse Wolff war nur einmal kurz vor der Pause gefordert, als er einen 22-Meter-Schuss sicher über die Latte lenkte. „Davon abgesehen haben wir höchstens Halbchancen für den Gegner zugelassen“, berichtete Bethke. Kurz nach dem Seitenwechsel verdoppelten die Hetlinger ihren Vorsprung: Bei einem Bilderbuch-Konter behauptete sich Adnan Kubat im Luftkampf, woraufhin der Ball auf den Fuß von Tim Eberle fiel. Dessen Querpass gelangte zu Maximilian Wichern, der erneut Bruckmann in Szene setzte – und schon stand es 0:2 (47.).

Nachdem die Hetlinger in der Folge einige Gegenstöße unsauber zu Ende gespielt oder im nun mehrmals gut reagierenden Schikowski ihren Meister gefunden hatten, gelang ihnen in der 68. Minute noch das dritte Tor. Hierbei war es erneut Bruckmann, der mit einer Körpertäuschung an einem Gegenspieler vorbeizog und zum 0:3-Endstand in das kurze Eck traf. Neben dem Dreifach-Torschützen bekamen auch Jan Jania, Julian Moldenhauer sowie Jesse Plüschau ein Sonderlob von Bethke, der befand: „Das war nach zuvor vier Partien ohne Sieg ein ganz, ganz wichtiger Brustlöser – und ich bin sehr stolz auf meine Jungs.“

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