
(Foto-Credit: Johannes Speckner)
„Offen, ehrlich und transparent.“ So umschrieb Hossein Zolfaghari, die er als langjähriger Spieler und Dirk Förster als Geschäftsführer des SC Egenbüttel in den vergangenen Wochen mit Florin Tirt führten. In diesen Unterhaltungen, bei mehreren Trainingsbesuchen am Moorweg und als er sich drei Spiele der Rellinger anschaute, habe Tirt „genau gesehen, was ihn bei uns erwarten würde“. Und dies gefiel dem 39-Jährigen offensichtlich: Am Montag sagte er zu, im Sommer das Traineramt bei den Egenbüttelern zu übernehmen, und wurde am Abend der Mannschaft vorgestellt. Damit folgt Tirt, der zu Beginn des Jahres als Co-Trainer beim Hamburger Oberligisten FC Süderelbe ausgeschieden war, auf Langzeit-Coach Jörg Repenning.
„Unsere Jungs freuen sich auf frischen Wind und neue Impulse“, sagte Zolfaghari angesichts der Tatsache, dass Jörg Repenning, der seinen Abschied zum Saisonende im Dezember 2024 verkündet hatte, die SCE-Kicker neun Jahre lang trainierte – und das bei geringer Fluktuation im Spielerkader. „Tirt hat einen hohen Fußballsachverstand“, lobte Zolfaghari den zukünftigen Übungsleiter, der auch auf die Dienste von Sven Hammann bauen kann: Repennings aktueller Trainerpartner, der sogar schon seit 2014 die Egenbütteler Liga-Mannschaft betreut, werde „Tirt als Co-Trainer unterstützen und sich um viele organisatorische Dinge kümmern“, so Zolfaghari, der folgende Zielsetzung für die kommende Saison ausgab: „Wir möchten erfolgreich Fußball spielen und im oberen Tabellendrittel dabei sein.“
Aktuell liegen die SCE-Kicker in der Bezirksliga West auf dem neunten Rang. Beim Versuch einer Steigerung nicht mehr mithelfen werden de Angreifer Paul Jürs (32) und Kevin Mixdorf (30), die im Sommer in den Alt-Herren-Bereich wechseln. „Deshalb brauchen wir dringend noch einen neuen Stürmer“, betonte Zolfaghari (42), der als Verteidiger schon seit 2003 (!) für die Rellinger auf dem Platz steht. Alle anderen Positionen seien, so Zolfaghari, „doppelt bis dreifach gut besetzt“. Dies sind gute Voraussetzungen für Tirt, der im Westen Hamburgs lebt und vor seiner viereinhalbjährigen Tätigkeit bei den Süderelbern () bei der SV Blankenese aktiv gewesen war, nämlich als Spieler und Reserve-Trainer unter Liga-Coach Andrew Langenbacher, der „eine sehr hohe Meinung“ vom diplomierten Sportlehrer Tirt hat.
(Johannes Speckner)