
Der TuS Osdorf hat am 23. Spieltag der Bezirksliga West seine Pflicht erfüllt und einen 2:0-Sieg gegen den SuS Waldenau errungen. Am Blomkamp konnten sich die Zuschauer dabei zunächst vor allem über rhythmische Klänge aus den Boxen der neuen Musikanlage freuen. „Das Spiel verlief dagegen zunächst nur wenig feurig“, berichtete der Osdorfer Pressesprecher Alexander Voß.
Dennoch hatten die Hausherren schon in der Anfangsphase einige gute Chancen: Bennet Krause köpfte knapp über die Latte (7.), Sascha Patrick Blume schoss wenig später knapp am Ziel vorbei. Als die Waldenauer Abwehr in der 27. Minute einen Schuss von Ziyed Hassani soeben noch von der Torlinie schlagen konnte, war das 0:0 zur Pause besiegelt. Nach dem Seitenwechsel kamen dann auch die Gäste zu einer guten Chance: Im Anschluss an einen Freistoß stand SuS-Stürmer Marc Claude Füllbier vollkommen alleine vor TuS-Torwart Sascha Imbusch und überlupfte den Schlussmann – doch er traf den Ball nicht perfekt, so dass der zurückgeeilte Osdorfer René Massoud noch kurz vor der eigenen Torlinie klären konnte (53.).
Gute zehn Minuten später gingen dann die Hausherren in Führung: Sascha Patrick Blume verlängerte einen Einwurf von Bryan Paires, den TuS-Trainer Sven Rasmus erst unmittelbar zuvor für Patrick Hübner eingewechselt hatte, per Kopf zu Hassani, der zum 1:0 vollstreckte (64.). Anschließend lief Sascha Patrick Blume, der am Vorwochenende noch alle vier Osdorfer Tore beim 4:1-Sieg beim TSV Sparrieshoop erzielt hatte (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link), alleine auf SuS-Keeper Tobias Rudat zu, der aber per Fuß-Abwehr hervorragend klärte. Auch einen guten Schuss von Koray Karaca wehrte Rudat mit einer glänzenden Parade ab (84.). Sollte es sich am Ende noch rächen, dass die Osdorfer so viele gute Gelegenheiten vergaben?
Nein, denn in der 87. Minute machte der frisch gebackene Vater Emanuel Duah den Sack zu, als er sich nach Vorlage von Benjamin Blume am und im Gäste-Strafraum behauptete und mit einem satten Schuss auf 2:0 erhöhte. Während die Waldenauer nun nichts mehr entgegenzusetzen hatten, lag sogar noch das 3:0 in der Luft. Patrick Herbrand, der erst in der Schlussminute für Sascha Patrick Blume eingewechselt worden war, wurde wenig später im Gäste-Strafraum gelegt. Den fälligen Elfmeter schoss Herbrand in der Nachspielzeit selbst, scheiterte jedoch am einmal mehr stark reagierenden Rudat, der mit Abstand der beste SuS-Akteur war. „Wir haben unsere Pflicht mit einem 2:0-Sieg erfüllt“, lautete das Schlussfazit von Pressewart Voß.
(JSp)