
Nur zwei Wochen, nachdem Felix Magath (57) seine Kündigung beim FC Schalke 04 seinerseits mit einer Kündigung beantwortete und kurzerhand beim VfL Wolfsburg anheuerte, verließ er die „Wölfe“ schon wieder und kehrte mit sofortiger Wirkung zu seiner „alten Liebe“, dem Hamburger SV, zurück. Bei den „Rothosen“ wird Magath nicht nur als Chefcoach, sondern in Personalunion auch als Sportlicher Leiter und Vorstandsvorsitzender fungieren.
Damit hat Magath beim HSV noch mehr Entscheidungsgewalt als zuletzt von Juli 2009 bis Mitte März 2011 auf Schalke sowie in den letzten beiden Wochen und von Juli 2007 bis Juni 2009 in Wolfsburg. Magath hatte bereits seine erste Trainer-Station im Profibereich an der Elbe gehabt: Von Oktober 1995 bis Mai 1997 war er beim HSV tätig und führte die Hamburger in der Saison 1995/1996 aus der Abstiegszone noch auf einen UEFA-Pokal-Platz, musste aber ein Jahr später nach einer 0:4-Heimpleite gegen den 1. FC Köln das Ruder an Ralf Schehr (57) übergeben. Von 1976 bis 1986 war Magath zudem als Spieler für die Hamburger aktiv: In 306 Bundesliga-Spielen schoss er 46 Tore, wurde dreimal Deutscher Meister (1979, 1982 und 1983), gewann 1979 den Europapokal der Pokalsieger und 1983 den Europapokal der Landesmeister, den Vorläufer der heutigen UEFA-Champions-League.
Nun folgt Magath beim HSV, wo er einen Fünf-Jahres-Vertrag erhielt, auf Michael Oenning (45), der noch einen Vertrag bis 2012 besitzt und ab sofort wieder als Co-Trainer arbeitet. Frank Arnesen (54), der eigentlich im Sommer Sportlicher Leiter in Hamburg werden sollte, wird seine Stelle beim HSV dagegen nicht mehr antreten!
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(JSp)