Oberliga: Richter freut sich auf das Spitzenspiel

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Im Kreis seiner Spieler fühlt sich der Dassendorfer Trainer Jean-Pierre Richter wohl.
(Foto-Credit: Johannes Speckner)

Am Sonnabend, 9. Oktober treffen der Hamburger Serienmeister TuS Dassendorf und der TSV Sasel aufeinander. Spannender kann es eigentlich nicht werden. Anderseits, schaut man sich die Tabelle an, dann ist die Angelegenheit eine klare Geschichte. Für Dassendorf? Jean-Pierre Richter, Trainer der Dassendorfer, meint: „Aktuell ist Sasel die beste Auswärtsmannschaft. Dieses Team spielt nicht nur taktisch sehr anspruchsvoll, sondern hat wirklich viele gute „Zocker“ in seinen Reihen. Daher ist es ein offenes und absolutes Top-Spiel.“ Bislang haben die Dassendorfer aber alle sieben Spiele recht deutlich gewonnen. Ein- bis zweimal wurde es etwas enger. Aber ansonsten sind die Kicker um die Ex-Profis Martin Harnik, Maximilian Ahlschwede, Zhi-Gin Lam und Mattia Maggio eine Macht. Vor allem zu Hause. Richter betont: „Ich will auch weiter immer alles gewinnen! Das macht am meisten Spaß – mit diesen Jungs sowieso.“


Richter trainiert zum Teil gleichaltrige Spieler. Dennoch ist er ein alter Hase. Mit 51 Spielen als Coach in Dassendorf und insgesamt schon über 180 Oberliga-Spielen. Trainer des Jahres 2016. A-Lizenz-Inhaber und gerade mal 34 Jahre alt. Am Wendelweg arbeitet Richter wirklich gerne: „Die Bedingungen in Dassendorf sind fantastisch. Aber letztlich begleite ich die Mannschaft nur zusammen mit meinem Stab. Die Jungs sind das Kapital.“ Der Kader umfasst gerade nur 18 gesunde Spieler. Vier Akteure sind langzeitverletzt. Aber die anderen sind fit. Total fit. Richter: „Wir haben vieles richtiggemacht. In der Vorbereitung nicht gleich mit Spielen angefangen, sondern vier Wochen ohne Gegner gearbeitet. Das war sicherlich sehr anstrengend.“ Und auch schlau. Im Gegensatz zu vielen anderen Teams haben die Dassendorfer Kicker keine Muskelverletzungen. Richter: „Es ist auch deutlich zu sehen: Unser Team kann am Ende einer Partie immer noch deutlich zulegen. Gewinnen wird einfach nie langweilig“, befand Richter.


Das wird gegen den TSV Sasel auch nötig sein. Die Zuschauer dürfen sich auf ein Spektakel freuen. Auf der Saseler Seite gibt Trainer Danny Zankl die Anweisungen. Zankl ist ein gewiefter Taktiker, sehr gut ausgebildet, dazu noch jung und richtig heiß auf Siege. Mehr Spitzenspiel geht wirklich nicht!


(Stefan Knauß)

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