Aktuell: Topspiel-Doppelpack im Rosenstadion


Gleich zwei echte Topspiele steigen am Sonntag, 28. Oktober im Uetersener Rosenstadion. Um 15 Uhr empfangen die Ersten Herren des TSV Uetersen, die in der Landesliga Hammobua nach zuletzt vier Siegen in Folge mit 24 Punkten Spitzenreiter sind, das zweitplatzierte TBS Pinneberg (23 Zähler). Bereits um 13 Uhr herrschen für den TSV Uetersen II genau die umgekehrten Vorzeichen, wenn er zum „Vorspiel“ in der Kreisliga 8 als Rang-Zweiter (mit 28 Punkten) den Tabellenführer SC Ellerau empfangen. Ellerau gewann seine bisherigen zwölf Spiele allesamt und weist bereits 36 Zähler auf. Aber: Die Rosenstädter haben noch eine Partie mehr zu absolvieren und Sandor Horvath, Trainer der TSV-Reserve, fiebert dem Spitzenspiel entgegen: „Wir wollen mal sehen, wie gut Ellerau wirklich ist ...“ Ihre beiden jüngsten Heimspiele gegen Ellerau gewann die Horvath-Elf jeweils mit 3:0, aber in Ellerau setzte es zuletzt am 25. März 2012 eine 0:2-Pleite.

Die Ersten Uetersener Herren verloren in der bisherigen Landesliga-Saison erst ein einziges Mal: Am 31. August gab es im Derby gegen den Wedeler TSV eine 1:2-Heimpleite. Aktuell glänzt das Team von TSV-Trainer Peter Ehlers mit Bestwerten: Erst eine Niederlage und erst sechs Gegentore bedeuten ebenso Liga-Bestwert wie die bereits erzielten 26 Treffer. Aber: Das TBS, das erst in diesem Sommer über die Aufstiegsrunde der Bezirksliga-Vizemeister den Sprung in die Landesliga schaffte, ist mit zahlreichen höherklassig erfahrenen Spielern besetzt und wird die Uetersener richtig fordern. TSV-Liga-Manager Chris Wantia warnte deshalb: „Den Chancen-Wucher, den wir uns am Freitag der vergangenen Woche bei unserem 2:1-Sieg beim Hamburger SV III geleistet haben, dürfen wir uns gegen TBS nicht erlauben!“ Klar ist: Gewinnen die Uetersener gegen die Kreisstädter, die bisher als einziges Team neben dem TSV bereits sieben Siege feierten, haben sie ihren aktuell ärgsten Verfolger auf vier Punkte distanziert und zudem noch das Nachholspiel bei der SV Lieth in der Hinterhand. „Dort haben wir aber auch noch lange nicht gewonnen“, so Wantia, der aber weiß: „Momentan sieht es ganz gut für uns aus ...“ Dies schätzt auch die Konkurrenz so ein: Selcuk Turan, als Spieler einst in Uetersen aktiv und nun Coach des Staffel-Rivalen Blau-Weiß 96 Schenefeld, sagte jüngst zu Wantia: „Ihr steigt doch sowieso auf!“

(JSp)

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