
Die Erleichterung stand allen Beteiligten des SC Schwarzenbek, nämlich Spielern, Verantwortlichen und Zuschauern, ins Gesicht geschrieben: Am achten Spieltag der Bezirksliga Ost gelang am Sonntag, nach zuvor drei Niederlagen in Folge, mit einem 4:3-Sieg gegen Croatia ein „Befreiungsschlag“, wie es anschließend auf der facebook- und Internet-Seite der SCS-Kicker hieß.
Zunächst habe sich eine Partie entwickelt, in der „keines der Teams sich klare Vorteile erspielen konnte“, wie es auf der Internet-Seite stand. Nach einer Viertelstunde des gegenseitigen Abtastens kamen die Hausherren zu ersten Chancen ‒ und in der 25. Minute auch zum Führungstreffer: Eine flache Flanke von Sebastian Johns drückte Thimo Krebs aus Nahdistanz zum 1:0 ein. „Dann ging es Schlag auf Schlag“, befanden die SCS-Verantwortlichen angesichts der Tatsache, dass nur zwei Minuten später ein Konter zum 2:0 führte: Den von Maximilian Wolf nach vorne getriebenen Ball verwertete Johns, der frei vor Croatia-Keeper Joschka Grimme auftauchte, abgeklärt.
„Croatia war nun sichtlich angeschlagen“, hieß es auf der Internet-Seite. So verwirkten die Gäste durch ein Foul an Wolf im eigenen Strafraum einen Elfmeter, den Wolf selbst zum 3:0 verwandelte (28.). Angesichts von dieser klaren Führung ließen es die Hausherren etwas ruhiger angehen. Dies nutzten die Gäste, um ihrerseits aktiver zu werden. Eine Freistoßflanke von Croatia lenkte dann SCS-Akteur Roy Bannasch per Kopf zum 3:1 in das eigene Netz (35.). Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt. Die Gäste gaben auch im zweiten Durchgang weiter Gas, doch die Heim-Elf konterte effizient: Als SCS-Keeper Lucas Scheunemann einen Freistoß abgefangen und den Ball zu Viktor Schner geworfen hatte, fand dieser mit einem Steilpass Thimo Krebs, der noch einmal uneigennützig querlegte zu Benedikt Dassow, der zum 4:1 vollendete (55.).
Allerdings gab sich das Croatia-Team auch nach dem erneuten Drei-Tore-Rückstand noch lange nicht geschlagen. Als die Schwarzenbeker bei einem Konter weit aufrückten, dann aber den Ball verloren, funktionierte das Gegenpressing der Gäste hervorragend ‒ und somit holten sie einen Foulelfmeter heraus, den Ivan Klaric zum 4:2 verwandelte (69.). Nur vier Minuten später gab es den nächsten Strafstoß für die Gäste, wobei die SCS-Offiziellen diesen Pfiff von Schiedsrichter Maximilian Philipp Rublik auf ihrer Internet-Seite „zumindest fragwürdig“ nannten. Fakt ist: Erneut Klaric verwandelte zum 4:3 (73.). „So jung unsere Mannschaft auch sein mag, die restliche Spielzeit schaukelte sie das Spiel nachhause, ohne eine weitere Torchance zuzulassen“, frohlockten die Schwarzenbeker auf ihrer facebook-Seite.