Hamburg-Liga: Ein munteres Eröffnungsspiel


Knapp tausend Zuschauer hatten sich an der Ochsenzoller Straße eingefunden, um dem Saisoneröffnungsspiel der Hamburg-Liga beizuwohnen. Nachdem die Teams der "Stadtliga" vorgestellt worden waren, erfolgte der Anpfiff der Partie zwischen Eintracht Norderstedt und dem HSV Barmbek-Uhlenhorst - und nicht einmal eine Minute später hatte Adam Maciejewski die Gäste in Führung geschossen.

Philipp Stamer hätte schon nach vier Minuten das zweite BU-Tor erzielen müssen, was er jedoch Robert Bankowski überließ, der nach zwölf Minuten erfolgreich war. Was für ein Auftakt: Die Eintracht-Abwehr wackelte, die Barmbek-Uhlenhorster führten mit zwei Toren. Dieser Vorsprung war aber schneller aufgebracht, als es sich die BU-Spieler, die sich bereits auf der Siegerstraße wähnten, gedacht hatten: Zunächst hämmerte Bülent Arlioglu den Ball zum 1:2 in die Maschen (15.), und nur eine Minute später gelang dem aufgerückten Norderstedter Verteidiger Sven Drews im Anschluss an einen Eckstoß das 2:2.

Ganz so feurig, wie die ersten 20 Minuten verlaufen waren, ging es nach der Pause nicht weiter. Die Barmbek-Uhlenhorster kontrollierten zumeist das Spiel, und konnten durch Stamer erneut in Führung gehen (55.). "Wir hatten alles im Griff und haben uns weitere Torchancen erarbeitet", ärgerte sich BU-Trainer Peter Martens, nachdem sein Team es verpasst hatte, das 2:4 nachzulegen. Dies rächte sich, als Eintracht-Joker Oliver Hirschlein sieben Minuten vor dem Abpfiff stach und wuchtig zum 3:3-Endstand einköpfte. "Ein gerechtes Ergebnis", waren sich Martens und Norderstedts neuer Coach Marko Krausz einig.

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