Landesliga Hammonia: Poppenbüttel siegt bei Sperber


Auch der SC Sperber konnte die von Sieg zu Sieg marschierenden Gäste vom SC Poppenbüttel nicht stoppen und musste nach Spielende den verdienten Erfolg der Truppe von Trainer Thomas Wachsmann anerkennen.
Mit breiter Brust ging der Landesliga Aufsteiger in die Partie und wäre nach knapp 10 Minuten um ein Haar in Führung gegangen. Thomas Braun hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und dann auf den mitgelaufenen Maik Fischer gespielt, der dann aber am sehr gut aufgelegten Sperber Schlussmann Sebastian Voß nicht vorbei kam.

Die Hausherren, die bei ihrem letzten Auftritt beim SC Alstertal-Langenhorn derbe Kritik einstecken mussten, versteckten sich aber keines Falls, wobei sie zunächst mehr aus der Konterposition heraus agierten. Das 1:0 für die Gäste besorgte Maik Fischer dann nach 19 Minuten. Ruck zuck ging es beim SCP nach vorne. Zuletzt legte Hannes Steckel auf Fischer, der sich die Chance nicht entgehen ließ und Keeper Voß keine Chance ließ.

Dann aber hatte jener Maik Fischer in der Defensive einen Aussetzer, als er einen Ball unmotiviert zurücklegte, Sperbers Philipp Stamer eher als Torwart Christoph Rauhhaupt am Ball war und dann auf den freistehenden Lennart Ekelund am Elfmeterpunkt legte. Doch Ekelunds Schuss wurde zur Ecke abgeblockt (23.). Der fällige Eckball führte zur nächsten Ausgleichsgelegenheit, doch Sturmtank Philipp Stamer scheiterte mit seinem wuchtigen Kopfball am überragend reagierenden Rauchhaupt. Wer nicht trifft wird bestraft lautet eine alte Fußballer Weisheit. Poppenbüttels eingebaute Torgarantie Hannes Steckel ließ sich die Chance nicht nehmen und netzte nach 25 Minuten nach einem Zuspiel von Fischer eiskalt ein.

Nachdem auch Mathias Pornhagen mit einem Distanzschuss knapp am Tor vorbei zielte (27.), war es Sperbers Bastian Nendza, der nach 43 Minuten nach einer Ecke von Ekelund zum 1:2 einköpfte. Gäste Innenverteidiger Hubert Czorniej hätte kurz vor dem Halbzeitpfiff den alten Abstand nach einer Flanke von links am langen Pfosten wieder herstellen können. Doch sein Schuss strich knapp neben das Sperber Gehäuse.

Weiter ging es in Hälfte zwei mit Offensivfußball auf beiden Seiten, der aber erst nach 70 Minuten zu etwas Zählbaren führen sollte. Und zwar auf Seiten der des SC Poppenbüttel. Ein langer Diagonalball von Björn Hartmann fand Steckel im Strafraum als Abnehmer, der kurz und trocken mit seinem zwölften Saisontreffer für den spielentscheidenden Treffer sorgte.

Vorher vergaben Onur Cepni, Czorniej und Steckel gute Gelegenheiten auf Seiten der Gäste, aber auch die nimmermüden Alsterdorfer hatten zweimal durch Simon Burhorst und durch Nendza den möglichen Ausgleich auf den Füßen.
Bis zum Schlusspfiff verwaltete der SC Poppenbüttel seine Führung, ohne noch einmal ernsthaft in Gefahr zu geraten.

Die stark durch Verletzungen und Krankheit gebeutelten Sperberaner müssen in den nächsten Spielen zusehen nach vier Siegen und nun sechs Niederlagen nicht noch weiter in der Tabelle abzurutschen.

Poppenbüttel bleibt härtester Verfolger des FC Elmshorn und wird aller Voraussicht nach noch für viele positive Schlagzeilen sorgen. Die sportliche Entwicklung der im Vergleich zur Aufstiegssaison kaum veränderten Mannschaft ist schon bemerkenswert.


hvp

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