Landesliga Hansa: Wandsetal unterliegt Lohbrügge


Am Freitag, den 07.10.2011 eröffnete der TSV Wandsetal im Heimspiel gegen den VfL Lohbrügge den elften Spieltag der Landesliga Hansa. Bei absoluten Herbstbedingungen wollten beide Teams ihrer dürftigen Punktausbeute von 11 Punkten (TSV Wandsetal) bzw. 9 Punkten (Lohbrügge) drei weitere Punkte hinzufügen. Dass sowohl der TSV als Tabllenneunter als auch der VfL als Tabellenelfter hinter ihren Erwartungen zurückhängen, ließ sich nach den bereits gespielten zehn Begegnungen nicht mehr leugnen. Aus diesem Grund, stellte diese Partie einen richtungsweisenden Charakter da.

Von Beginn an konnte man diesen absoluten Willen aber nur bei den Gästen aus dem Osten Hamburgs spüren, die ihrerseits äußerst schwungvoll auftraten. Dennoch gehörte die erste Chance des Spiels den Hausherren: nach fünf gespielten Minuten setzte sich Burak Karadeniz schön auf der halblinken Seite durch und brachte mit einem Steilpass Simon Radtke in aussichtsreiche Position. Sein Schuss aus etwas spitzen Winkel konnte VfL Keeper Tino Nennhaus jedoch ins Toraus abwehren. Die anschließende Ecke sorgte massiv für Unordnung in der Lohbrügger Defensive und Martin Pelach schien mit seinem Schuss Nennhaus schon überwunden zu haben, aber Marek Smaga konnte soeben noch auf der Linie retten.

Trotz dieser beiden Situationen, war es die Gäste-Mannschaft von Sven Schneppel die hier im Sportpark Hinschenfelde das Spiel kontrollierte und lebendig gestaltete. Grade das zentrale Mittelfeld um Marek Smaga und Timo Schwenke konnte immer wieder brandgefährliche Nadelstiche in der TSV Defensive setzen. So fiel das 0:1 in Minute 13 nicht unverdient, als nach einer kurz ausgeführten Ecke Smaga den Ball scharf in den Sechzehner flankte und mit Felix Bültemann den Abnehmer fand. Dieser markierte mit seinem Kopfballtor die Führung für die Gäste. In der Folge spielten die quicklebendigen Spieler des VfL weiter auf das zweite Tor, welches Bültemann (24.) und Stritzke (27.) mit ihren Riesen-Gelegenheiten nur haarscharf verpassten.

Erst nach einer guten halben Stunde fanden die Hausherren langsam in das Spiel. Nach Foul an Prince Harders bot sich in der 35. Minute eine gute Freistoßgelegenheit für TSV Akteur Ivan Brkic. Seinen guten Schuss konnte Nennhaus jedoch glänzend abwehren. Bis zur Halbzeit berappelte sich das Team von Trainer Marco Krausz und hatte mit Pellach (45.) noch einmal die Chance zum Ausgleich vor der Pause. Trotz einiger Chancen Wandsetals war das Team des VfL Lohbrügge im ersten Spielabschnitt klar Chef im Ring und verpasste es mit einem 0:2 vorzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.

Nach der Pause zogen sich die Gäste immer mehr zurück, überließen es dem TSV das Spiel zu machen und lauerten auf Konter. Allerdings kamen die Hausherren gegen die kompakt gestaffelte VfL Defensive zu kaum einer herausgespielten Chance. Nur durch Standards oder nach individuellen Fehlern (58. Koschnik nach Kayser-Fehler) lag der Ausgleich in der Luft.

Der Schiedsrichter hatte aufgrund der sehr intensiven und körperbetonten Spielweise der beiden Mannschaften keinen leichten Stand und war immer mit den Reklamationsversuchen beider Lager konfrontiert. Doch trotz einiger rauer Fouls, war das Spiel zu keinem Zeitpunkt unsportlich oder brutal. In Minute 65 machte sich der Schiri allerdings beim TSV ein paar Freunde weniger, als er ein Handspiel im Lohbrügger Strafraum als unabsichtlich bewertete und nicht auf den Punkt zeigte.
In der 73. Minute machte der VfL dann alles klar: der an diesem Tag starke Linksverteidiger Sascha Kayser eroberte nach einem schlampigen Abspiel Grönsels den Ball und bediente mit einem feinen Zuspiel Agid Aydin, der TSV Torwart Hillmer zur 0:2 Entscheidung überlupfte. Nach einem Konter in der 77. Minute flankte Özkerces von der rechten Seite genau auf den Kopf Bültemanns, der mit seinem zweiten Tor den Deckel auf die Partie setzte und gleichzeitig den 0:3 Endstand besorgte.

Für den letzten „Aufreger“ des Spiels sorgte erneut der Schiedsrichter, der zehn Minuten vor dem Abpfiff dem VfL Akteur Sven Maric die Gelb-Rote-Karte zeigte. Maric hatte sich nach seiner Verletzungsbehandlung am Spielfeldrand beim Hereinkommen nicht beim mittlerweile immer unglücklicher agierenden Schiri angemeldet.

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