
Immerhin ein Spiel konnte am Sonntag in der Verbandsliga Süd-West ausgetragen werden: Die SG Bornhöved/Schmalensee empfing den TuS Nortorf auf ihrem randplatz am Bornhöveder Jahnweg, der bestens bespielbar war. Die beiden Teams duellierten sich vor 130 Zuschauern vornehmlich im Mittelfeld. „In der ersten Halbzeit hatte Nortorf die deutlich bessere Spielanlage ‒ aber die klareren Torchancen hatten wir, obwohl wir spielerisch keinen Zugriff auf die Partie bekommen haben“, berichtete SG-Coach Dr. Ulf Heinrich.
In der 17. Minute traf Julian Makus und Schiedsrichter Maximilian Jens (Holstein Kiel) deutete schon gen Mittelkreis, ehe sein Assistent ein Handspiel monierte. Danach vergaben auch Jonas Griese (traf nach einem Sololauf nur den Pfosten/27.) und Melf Mannshardt (scheiterte aus Nahdistanz/29.) gute Gelegenheiten. Dagegen glänzten die Nortorfer mit eiskalter Effizienz: Als sie nach einem Eckstoß der Heim-Elf konterten, spielten sie Adrian Volquardsen gut frei und er vollstreckte zum 0:1 (43.). Nach der Pause kam Bornhöved-Schmalensee besser in die Partie. Kurios: Nachdem SG-Außenverteidiger Cüneyt Hardalci wegen wiederholten Foulspiels „Gelb-Rot“ gesehen hatte (67.), hatten die Hausherren in Unterzahl eine gute Offensivaktion nach der anderen. Angetrieben vom starken Valdrin Idrizi gelang der Ausgleich: Jonas Griese wurde schön freigespielt und egalisierte zum 1:1 (78.). Dies war der Endstand, weil Marcel Petitjean eine gute Chance zum 2:1 vergab (82.). „Nach einem intensiven Duell können wir mit dem Ergebnis leben“, sagte Dr. Heinrich.