Bezirksliga 4: Hoisbüttel verliert bei Glashütte

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Musste viermal hinter sich greifen: Tobias Lucas, Torwart der Hoisbütteler.
(Foto-Credit: Johannes Speckner)

Im Duell zweier Mannschaften, bei denen es zuletzt nicht rund lief, behauptete sich am Sonnabend der Glashütter SV mit 4:1 gegen den Hoisbütteler SV. Zunächst erwischten auf dem Rasenplatz an der Poppenbütteler Straße allerdings die Gäste den besseren Beginn: Dorian Siegel erzielte in der fünften Minute das Führungstor.


„Danach kam Glashütte von Minute zu Minute mit dem tiefen Rasen besser zurecht“, hieß es auf der facebook-Seite der „Hoisis“, deren Verantwortliche einräumten, dass sich die Chancen für den Gegner häuften. HSV-Keeper Tobias Lucas parierte jedoch mehrmals stark. Kurz vor dem Seitenwechsel hätte erneut Siegel den Spielverlauf dann beinahe auf den Kopf gestellt, doch er blieb an einem Abwehrbein der Heim-Elf hängen. „Somit ging es mit einer doch eher schmeichelhaften 1:0-Führung in die Pause“, analysierten die Offiziellen der Hoisbütteler via facebook.


So schnell wie Siegel in der ersten Halbzeit, so zügig gelang Moritz Hopf im zweiten Durchgang der Ausgleich, als er aus zwei Metern zum 1:1 einköpfte (50. Minute). „Die Minuten vergingen und mittlerweile egalisierten sich beide Teams“, so die Entscheidungsträger der Gäste aus Ammersbek, die jedoch auf ihrer facebook-Präsenz einräumen mussten: „Mit der Zeit wurden die Beine jedoch schwerer und schwerer bei den Hoisis.“ So war die 2:1-Führung der Glashütter durch Moritz Maack verdient (75.).


Als HSV-Coach Alexander Windt sein Wechselkontingent bereits erschöpft hatte, verletzte sich Mittelfeldmann Daniel Sousa, weshalb die Gäste die Schlussphase in Unterzahl absolvieren mussten. Mehr Glück mit seinen Einwechslungen hatte GSV-Trainer Peter Roggensack, denn gleich zwei seiner „Joker“ stachen: Daniel Haase (77.) und Jan Maier (87.) erhöhten zum 4:1-Endstand. „Alles in allem ein verdienter Sieg für Glashütte“, gaben die Verantwortlichen der „Hoisis“ nach der zweiten 1:4-Niederlage in Folge wie facebook ehrlich zu.

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