Regionalliga: Türkiyem siegt mit neuem Trainer


Türkiyemspor 1978 Berlin, einer der Konkurrenten des FC St. Pauli II im Abstiegskampf in der Regionalliga, bediente sich im Rennen um den Klassenerhalt eines beliebten Mittels: Nachdem der türkische Klub am 14. April gegen den Hamburger SV II mit 0:1 verloren hatte (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link), musste Coach Taskin Aksoy, der erst im Sommer 2010 das Traineramt von Uwe Erkenbrecher übernommen hatte, gehen.

Unter Interimstrainer Fikret Ceylan holte Türkiyem nur einen von neun möglichen Punkten: Daheim gab es gegen St. Pauli II ein 3:3-Unentschieden, beim Schlusslicht Goslarer SC 08 (2:4) und bei Hertha BSC Berlin II (1:5) setzte es Niederlagen. In der ersten Mai-Woche verpflichteten die Türkiyemspor-Verantwortlichen nun Bahman Foroutan, den ehemaligen Auswahl-Trainer des Iran, als neuen Übungsleiter – und zum Debüt von Foroutan gab es nach 17 Spielen ohne Sieg prompt wieder einen „Dreier“: Die Berliner schlugen zum Auftakt des 32. Spieltages am Freitagabend den Chemnitzer FC mit 2:1.

Ali Avcioglu, der in der Saison 2006/2007 in Hamburg kickte und für den VfL 93 in der alten Oberliga Nord 32 Spiele (sieben Tore) bestritt, brachte den Hauptstadt-Klub mit einem Doppelschlag in Führung (60., 67.). Für die Chemnitzer konnte Matthias Peßolat nur noch verkürzen (75.). In der Schlussphase drückte die Elf von CFC-Coach Dirk Schädlich zwar auf den Ausgleich, aber Türkiyemspor-Torwart Norman Köhlmann verhinderte mit guten Paraden das 2:2.

(JSp)

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