Aktuell: Aus zwei mach eins beim SV Barmbek


Die vom Hamburger Fußball-Verband mit dem Wegfall des bisherigen Untere-Herren-Bereichs forcierte Entwicklung, dass nun auch Vierte, Fünfte, Sechste, Siebte und Achte Herren-Mannschaften eines Vereins am normalen Punktspiel-Betrieb der Kreisklasse teilnehmen können, lässt die Kluft zwischen großen und kleinen Vereinen noch größer werden. Besonders deutlich wird dies aktuell in Barmbek: Während der HSV Barmbek-Uhlenhorst, dem in seinem Stadion an der Dieselstraße sowie an Langenfort gleich zwei Kunstrasenplätze für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung stehen, mit sechs (!) Herren-Teams in die kommende Saison 2016/2017 geht, kann der „kleine Nachbar“ SV Barmbek, der an der Meister-Francke-Straße auf Grand kickt, zukünftig nur noch eine Herren-Mannschaft stellen.

Wie die SVB-Verantwortlichen um den neuen Fußball-Abteilungsleiter Martin Strecker bekanntgaben, werden die bisherigen Ersten Herren und die ehemaligen Zweiten Herren „ab sofort zusammengelegt, um künftig als gemeinsame Liga-Mannschaft den SV Barmbek zu vertreten“. Zu diesem Schritt sahen sich die Barmbeker „gezwungen, um auch in der Breite eine schlagkräftige Erste Mannshaft aufstellen zu können“, wie es weiter hieß. Trainiert wird dieses Team von Ilker Uguroglu, dem bisherigen Coach der Zweiten Herren. Während die neue Erste und einzige Herren-Mannschaft des SVB in der Kreisklasse 8 auf den sofortigen Wiederaufstieg in die Kreisliga hofft, wird die Reserve nicht in der Kreisklasse B6 antreten; somit kämpfen in dieser Staffel nur noch 14 Teams um Punkte sowie Tore und der eigentliche Gegner von Barmbek II hat jeweils spielfrei ‒ am ersten Spieltag ist dies Eintracht Fuhlsbüttel. Im Holsten-Pokal kann sich der Neuling HFC Falke II, der eigentlich an der Meister-Francke-Straße gastieren sollte, über den kampflosen Einzug in die Zweite Runde freuen.

Am Sonntag verloren die Barmbeker ihr erstes Testspiel beim SV West-Eimsbüttel mit 2:4. Arif Aydin und Danny Ockenfuss trafen dabei für die Barmbeker. Trotz der Niederlage sei es „ein passabler Start in das neue Projekt“ gewesen, erklärten die SVB-Verantwortlichen.

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